Schulungsart: Elementarbereich
160 Stunden-Qualifizierung – Qualifizierungsmaßnahme gemäß der Personalverordnung NRW
Übersicht
Um dem bestehenden und sich in Zukunft weiter zuspitzenden Fachkräftemangel in Kindertageseinrichtungen entgegen zu wirken, besteht für bestimmte Berufsgruppen (laut Verordnung zu den Grundsätzen über die Qualifikation und den Personalschlüssel (Personalverordnung – PersVO) vom 27.11.2024, Teil 1, § 4 Abs. 3, § 9 Abs. 1 und 2 sowie Teil 2, § 11, Abs. 1-3) die Möglichkeit, sich über die 160 Stunden-Qualifizierung fortzubilden.
Inhaltlich basiert die Qualifizierung auf dem verbindlich beschriebenen Orientierungsrahmen, welcher von Vertreter*innen des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe sowie Fachberater*innen von Fachschulen für Sozialpädagogik (für den Ausbildungsgang Erzieher*in) konzipiert wurde.
In diesem Zertifikatskurs erwerben Sie fachspezifisches Wissen aus dem Bereich „Frühkindliche Pädagogik“ und werden angeleitet, zielgerichtete Projekte zur Entwicklungs- und Bildungsförderung kompetent zu planen, durchzuführen und zu reflektieren.
Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Lehrgang können Sie in einer Kindertageseinrichtung als sozialpädagogische Fachkraft oder als „Person auf Fachkraftstunden“ sowie als „weitere Fachkraft“ nach der Personalverordnung NRW eingesetzt werden.
Die Fortbildung erfolgt in 5 Modulen. Die ersten vier Module schließen jeweils mit einer verschriftlichten praktischen Transferaufgabe (Beobachtungen, Angebotsplanung und -durchführung, Projektplanung und -durchführung) ab. Das fünfte Modul besteht aus der Vorbereitung und Durchführung eines zweitägigen Abschlusskolloquiums.
Zur Gewährleistung eines effektiven Theorie-Praxis-Transfers, sollten Sie während der Qualifizierung dauerhaft in einer Kindertageseinrichtung beschäftigt sein bzw. bei Anmeldung zur Fortbildung direkt vor der Aufnahme einer solchen Tätigkeit stehen.
Bitte beachten Sie, dass vor Beginn der Qualifizierung eine Eignungsfeststellung durchgeführt wird, um zu prüfen, ob Sie die notwendigen beruflichen Zugangsvoraussetzungen gemäß der Personalverordnung vom 27.11.2024 erfüllen.
Inhalte
Die Qualifizierungsmaßnahme ist modular aufgebaut. Die Inhalte orientieren sich an den gesetzlichen Grundlagen des SGB VIII, §§ 45 ff, dem Kinderbildungsgesetz und den Bildungsgrundsätzen NRW in Anlehnung an das kompetenzorientierte Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien.
Modul 1
Berufliches Selbstverständnis; Beziehungen gestalten und pädagogisch handeln
- Rolle der Fachkraft
- Bindungstheorie und Eingewöhnungsmodelle
- Pädagogische Handlungskonzepte
- Gestaltung von Alltagssituationen
- Modelle und Methoden der partizipativen pädagogischen Arbeit
- Präventiver und intervenierender Kinderschutz
Modul 2
Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag; sozialpädagogische Bildungsarbeit professionell gestalten
- Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag nach SGB VIII & KiBiz, pädagogische Konzeption
- Bildungsgrundsätze NRW
- Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren
- Gestaltung von Lernumgebungen und Wahrnehmen von Bildungsanlässen
Modul 3
Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
- Grundlagen der Entwicklungspsychologie
- Frühkindliche Sozialisationsbedingungen und -instanzen und Sozialraumorientierung
- Diversität von Lebenswelten und Entwicklungsbesonderheiten bei Kindern und ihre Bedeutung für die pädagogische Arbeit
- Ausgewählte pädagogische Handlungskonzepte zur Förderung und Gestaltung von Inklusion
Modul 4
Erziehungs- und Bildungspartnerschaften und Übergänge gestalten sowie im Team agieren
- Modelle, Methoden und Formen von Bildungs- und Erziehungspartnerschaften; Rechte und Pflichten von Eltern
- Übergänge gestalten
- Zusammenarbeit im Team
Modul 5
Praxistransfer/Abschlusskolloquium
- Allgemeiner Rückblick und Wiederholung
- Bearbeitung der individuellen Kolloquiumsaufgabe
- Vorstellung der Aufgabe und fachlicher Austausch darüber
Abschluss
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Qualifizierung erhalten Sie ein Trägerzertifikat.
Zeitlicher Umfang
Die Fortbildung umfasst 162 Stunden (= 216 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten).
Diese gliedern sich in:
- 10 Seminartage Präsenzunterricht und 10 Seminartage Onlineunterricht (= 120 Stunden bzw. 160 Unterrichtseinheiten)
- 7 Tage Praxistransfer und Selbststudium (= ca. 42 Stunden bzw. 56 Unterrichtseinheiten)
Präsenz- und Online-Unterricht:
Der Unterricht findet im „Blended Learning“ (Präsenz- und Online-Unterricht) statt und wird von einem Team aus qualifizierten Referent*innen angeleitet.
Der Präsenzunterricht findet in unseren Schulungsräumen in Marl statt.
Für Tagungsgetränke (Mineralwasser, Kaffee und Tee) ist während des Präsenzunterrichtes gesorgt; bitte verpflegen Sie sich darüber hinaus selbst.
Der Online-Unterricht findet als Videokonferenz via „ZOOM“ statt. Zur Teilnahme daran werden Sie von uns einen Einladungslink per E-Mail erhalten. Ein „ZOOM“-Konto oder das Herunterladen der App ist nicht notwendig, da die Teilnahme über den Internetbrowser erfolgen kann.
Der Unterrichtszeitraum ist an allen Seminartagen (Präsenz und Online) jeweils 09.00 Uhr – 16.00 Uhr.
Die erfolgreiche Teilnahme
Der Erwerb des Abschlusszertifikats ist an folgende Bedingungen geknüpft:
- aktive und regelmäßige Teilnahme an den Präsenz- und Online-Veranstaltungen mit maximal 10% entschuldigten Fehlzeiten, welche qualifiziert nachgearbeitet werden müssen
- Planung, Durchführung, schriftliche Dokumentation und fristgemäßes Einreichen der vier Transferaufgaben in Form von Hausarbeiten
- aktive Teilnahme an beiden Tagen des Abschlusskolloquiums
Um an der Qualifizierung erfolgreich teilnehmen zu können, müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt werden:
- Sie verfügen über einen Laptop oder Computer mit Kamera und Mikrofon sowie eine Internetverbindung.
Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr in Höhe von 2.300,00 € ist zum Start der Qualifizierungsmaßnahme nach Rechnungsstellung fällig (Zahlung innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung per Banküberweisung unter Angabe der Rechnungsnummer).
Förderung/Finanzierung
Die „160-Stunden-Qualifizierung“ kann durch das Qualifizierungs-Chancen-Gesetz (QCG) gefördert werden. Bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen ist für diese, nach AZAV zugelassene Weiterbildung eine teilweise Kostenübernahme durch die Agentur für Arbeit möglich. Durch die Förderung begünstigt ist der Arbeitgeber. Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse dazu gerne direkt.
Termine
Start der Qualifizierung: Montag, 02.03.2026
Ende der Qualifizierung: Dienstag, 13.10.2026
Kindgemäßer Umgang mit den Themen Tod, Trauer und Abschied in Kita und OGS
Als Mitarbeiter*in in Kita oder OGS sind Sie daran gewöhnt, prompt und professionell auf Unerwartetes zu reagieren. Trauen Sie sich das auch im Umgang mit einem unerwarteten Todesfall und den damit einhergehenden Fragen der Kinder zu?
In diesem Seminar sollen Ihnen Methoden, Material und auch das nötige Wissen an die Hand gegeben werden, damit Sie ohne Berührungsängste eine kindgerechte, einfühlsame Begleitung leisten können. Es werden Grundkenntnisse der Trauerarbeit für Kinder und ihre Familien vermittelt und wir gehen darauf ein, wie unterschiedlich Kinder und Erwachsene Tod und Trauer erleben.
Das Tagesseminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte und umfasst acht Unterrichtseinheiten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind Schulungsmaterial sowie Tagungsgetränke und Mittagsverpflegung.
Entspannung im pädagogischen Alltag – Wege zur Ruhe für Erwachsene und Kinder
In einer zunehmend reizüberfluteten Welt sind Ruhe und Achtsamkeit zu wertvollen Kompetenzen geworden – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.
Dieses 2tägige Seminar thematisiert theoretische Grundlagen und stellt vielfältige praktische Ansätze vor, um Entspannung wirkungsvoll in den Alltag der eigenen Einrichtung zu integrieren. Sie erlernen Entspannungstechniken die sowohl als regelmäßige Rituale als auch durch gezielte Einzelübungen eingesetzt werden können.
Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Kitas und der Offenen Ganztagsschule.
„Entspannung im pädagogischen Alltag“ erstreckt sich über zwei Module und umfasst 14 Unterrichtseinheiten. Das Seminar ist auch als Inhouse-Seminar realisierbar.
Inhalte:
Modul 1: Selbstfürsorge für Fachkräfte und Transfer in den Alltag
- Was ist Entspannung? – Theoretischer Einstieg
- Stressbewältigung & Achtsamkeit für Erwachsene
- Körperwahrnehmung und Atem als Anker im Alltag
- Selbstfürsorge in hektischen Situationen
- Welche Entspannung passt zu mir und meinem Team?
Modul 2: Grundlagen und Praxis der kindgerechten Entspannung
- Stressfaktoren bei Kindern erkennen
- Kindgerechte Methoden: Fantasiereisen, Atemübungen, Bewegung & Stille
- Rituale für den Kita-/OGS-Alltag
- Praktische Übungen zum Anleiten in der eigenen Einrichtung
Bitte bringen Sie eine Decke, Kissen, warme Socken und bequeme Kleidung mit.
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Fortbildung erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind Schulungsmaterial sowie Tagungsgetränke und ein Mittagessen mit Dessert.
„Kompetenzprofil Inklusion“ – Qualitätsrahmen zur Qualifizierung von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen
Inklusion in der Kindertageseinrichtung bezeichnet die gemeinsame Bemühung aller Beteiligten, jedem Kind unabhängig von seiner Herkunft und/oder Behinderung einen angemessenen Lebens- und Bildungsraum zu schaffen. Erweiterte Fachkenntnisse und eine fundierte inklusive Haltung sind die Grundvoraussetzung für das Gelingen dieser Bestrebung.
In der modular strukturierten Qualifizierung „Kompetenzprofil Inklusion“ begleiten wir Sie als pädagogische Fachkraft durch das Themenfeld Inklusion. In insgesamt vier Modulen erweitern Sie Ihre Fachkenntnisse und lernen spezifische Methoden kennen. Sie erwerben Kompetenzen mit direktem Praxisbezug, reflektieren Ihr Selbstverständnis und gelangen so zu einer neuen Professionalität.
Der Zertifikatskurs basiert auf dem Qualitätsrahmen „Kompetenzprofil Inklusion“ und wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und dem LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe entwickelt.
Fortbildungsinhalte:
- Modul 2 Inklusive Kultur entwickeln (32 UE plus 8 UE Selbststudium)
- Modul 3 Inklusive Praxis leben (16 UE plus 4 UE Selbststudium)
- Modul 4 Individuelle Schwerpunkte setzen (16 UE plus 4 UE Selbststudium)
Zeitlicher Umfang
Die Fortbildung umfasst 100 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten
Diese gliedern sich in:
- 10 Seminartage Unterricht (= 80 UE), davon 6 Unterrichtstage in Präsenz und 4 Tage Online
- 20 UE Selbststudium
Präsenz- und Online-Unterricht:
Der Unterricht findet im „Blended Learning“ (Präsenz- und Online-Unterricht) statt
Der Präsenzunterricht findet in unseren Schulungsräumen in Marl statt.
Für Tagungsgetränke (Mineralwasser, Kaffee und Tee) ist während des Präsenzunterrichtes gesorgt; bitte verpflegen Sie sich darüber hinaus selbst.
Der Online-Unterricht findet als Videokonferenz via „ZOOM“ statt. Zur Teilnahme daran werden Sie von uns einen Einladungslink per E-Mail erhalten. Ein „ZOOM“-Konto oder das Herunterladen der App ist nicht notwendig, da die Teilnahme über den Internetbrowser erfolgen kann.
Der Unterrichtszeitraum ist an allen Seminartagen (Präsenz und Online) jeweils 09.00 Uhr – 16.00 Uhr.
Die erfolgreiche Teilnahme
Der Erwerb des Abschlusszertifikats ist an folgende Bedingungen geknüpft:
- aktive und regelmäßige Teilnahme an den Präsenz- und Online-Veranstaltungen mit maximal 20% entschuldigten Fehlzeiten, welche qualifiziert nachgearbeitet werden müssen
- aktive Teilnahme an beiden Tagen des Abschlusskolloquiums
Um an der Qualifizierung erfolgreich teilnehmen zu können, müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt werden:
- Sie verfügen über einen Laptop oder Computer mit Kamera und Mikrofon sowie eine Internetverbindung.
Abschluss
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Qualifizierung erhalten Sie ein Trägerzertifikat.
Seminarform: Blended Learning (Präsenz- und Online-Unterricht mit angeleitetem Selbststudium)
In Kooperation mit dem

Aufbauseminar: Methoden der Sprachförderung bis zum Vorschulalter
Aufbauend auf den Inhalten des Basisseminars mit dem Thema Förderung des Spracherwerbs in der Kindertageseinrichtung, findet in dieser Veranstaltung eine Ausweitung der praktischen Möglichkeiten statt. Sprache will täglich benutzt und gepflegt werden und macht Spaß. Wir erfahren, welche Situationen im täglichen Ablauf besonders gut dafür geeignet sind und wie sich Kinder im Mehrspracherwerb angenommen und unterstützt fühlen können, so dass sie an den Spielen zum Training der „Vorläuferfertigkeiten“ der Vorschulkinder teilnehmen können.
Inhalte und Themen:
- Sprachförderung in bestimmten Situationen im Tagesablauf
- Mehrsprachigkeit/Interkulturalität in der Kita
- Literacy als Sprachförderung: Bilderbuchbetrachtungen, Kamishibai, Erzählschiene
- Zum Weiterdenken anregende offene Fragen
- Förderung der Vorläuferfähigkeiten „Schriftsprache“: Klatschspiele, Nonsense-Wörter und Quatschreime
Das Tagesseminar richtet sich an Fach- und Ergänzungskräfte und umfasst acht Unterrichtseinheiten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind Schulungsmaterial sowie Tagungsgetränke und Mittagsverpflegung.
Spracherwerb und alltagsintegrierte Sprachförderung in der Kindertageseinrichtung – Basisseminar
Sichere Sprachkenntnisse sind der Grundstein für eine gelungene Kita-Zeit, eine erfolgreiche Schullaufbahn und einen zukünftigen sicheren Platz in der Gesellschaft. Verlängerte Betreuungszeiten, früheres Eintrittsalter und mehr Kinder mit Migrationshintergrund führen dazu, dass wesentliche Schritte des Erst- aber auch Zweitspracherwerbs verantwortlich in den Händen der pädagogischen Fachkräfte liegen. Diese müssen sich nicht nur ihrer besonders verantwortungsvollen Rolle bewusst sein, sondern auch über gute Kenntnisse bezüglich Spracherwerb sowie über ein abwechslungsreiches und zielführendes Repertoire im Bereich der alltagsintegrierten Sprachförderung verfügen.
Basisseminar: Förderung des Spracherwerbs in der Kindertageseinrichtung
Pädagogische Fach- oder Ergänzungskräfte sind sich in der Regel darin einig, dass Sprachförderung stattfinden muss. Aber wie genau kann diese Förderung aussehen und eignen sich dieselben Methoden für jedes Alter? Die Fortbildung gibt einen ersten Einblick, wie eine sprachfreundliche und -förderliche Atmosphäre und Haltung etabliert werden kann, um altersangepasst das Lernen, Anwenden und Ausbauen einer ersten oder zweiten Sprache zu begleiten.
Inhalte und Themen:
- Wie kam und kommt der Mensch an Sprache?
- Entwicklung des Vokalapparats: Spracherwerb vorgeburtlich und im ersten Jahr
- Fördermöglichkeiten
- Vorstellung der Sprachpyramide
- Meilensteine des Spracherwerbs
- Beziehung und professionelle Haltung als Voraussetzung des Spracherwerbs
- Beziehungsarbeit für Erzieher*innen
- Zweit- und Mehrspracherwerb: simultan und konsekutiv
- Unterstützungsmöglichkeiten
Die Veranstaltung wendet sich an Fach- und Ergänzungskräfte – auch im U3-Bereich – und umfasst acht Unterrichtseinheiten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind Schulungsmaterial sowie Tagungsgetränke und Mittagsverpflegung.
Vertiefungsseminar: Medien in der frühkindlichen Bildung – Praktische Umsetzungen für den Kitaalltag
Das eintägige Seminar gibt zunächst einen kurzen Einblick in die Relevanz und das Grundverständnis von Medienbildung in der Kita, um dann in weiteren Einheiten die praktischen Dimensionen der Medienbildung genauer in den Blick zu nehmen. Die Unterschiede zwischen den Handlungsdimensionen, Medien als Werkzeuge zum Erforschen und Erkunden, produktive und kreative Medienarbeit sowie Medien als Lern- und Fördermittel werden zunächst herausgearbeitet und im Anschluss in verschiedenen Workshops weiter vertieft. Das Vertiefungsmodul bietet die Möglichkeit zum einrichtungsübergreifenden Austausch. Gemeinsam werden Sie einen Methodenpool entwerfen, der eventuell auch in der Zukunft als Ideengeber für die praktische Arbeit weitergeführt werden kann.
Inhalte und Themen:
- Medienbildung in der Kita – Relevanz und Grundverständnis
- Workshop I: Medien als Werkzeuge zum Erforschen und Erkunden
- Workshop II: Produktive und kreative Medienarbeit
- Workshop III: Medien als Lern- und Fördermittel
- Austausch, Reflexion und Ausblick
Hinweis: für die Diskussionen im Plenum werden die eigenen Smartphones benötigt. Für die Arbeit in den Workshops sind entweder Laptops oder Tablets zur Ergebnissicherung sinnvoll.
Das Tagesseminar richtet sich an Fach- und Ergänzungskräfte und umfasst acht Unterrichtseinheiten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind Schulungsmaterial sowie Tagungsgetränke und Mittagsverpflegung.
Frühe Medienbildung und Medienkompetenzförderung in Kindertageseinrichtungen – Basisseminar
Das Thema Medienbildung und Medienkompetenzförderung in der frühkindlichen Bildung ist nicht nur sehr komplex, sondern mit vielerlei Unsicherheiten verbunden. Die Digitalisierung unserer Gesellschaft prägt auch die Lebenswelt von Kindern zunehmend. Schon im frühen Alter sind sie von digitalen Medien umgeben, die ihre Wahrnehmung, Entwicklung und Sozialisation beeinflussen.
Pädagogische Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, Kinder auf ein souveränes Leben in einer digitalen Gesellschaft vorzubereiten. Medienbildung in der Kita ist dabei mehr als der bloße Umgang mit digitalen Geräten und Apps – sie beinhaltet die Begleitung der Kinder bei ihrer Mediennutzung, der praktischen Arbeit mit Medien in der Kita zu verschiedenen Zwecken, sowie der grundlegenden Vermittlung von Kompetenzen, um Medien und ihre Funktionen zu durchschauen und zu reflektieren.
Basisseminar: Einführung in die Medienbildung und ihre verschiedenen Dimensionen
Das eintägige Seminar vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Themenbereiche im Kontext der Medienbildung und verbindet dabei wissenschaftliche Grundlagen mit praktischen Anregungen. Neben der Vermittlung von Fachwissen werden Sie die Gelegenheit bekommen, Ihre Erfahrungen und Fragen einzubringen. Ebenso wird ein Transfer von Inhalten in kleineren Gruppen stattfinden, um einerseits praktische Impulse zu diskutieren und anzuwenden, andererseits um einen Kontakt und Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden zu ermöglichen.
Aufgrund der Fülle der Themen wird in dieser Veranstaltung weniger Gewicht auf die praktische Umsetzung in der Einrichtung gelegt, um zunächst ein Grundverständnis für die Dimensionen der Medienbildung zu legen.
Inhalte und Themen
- Medienbildung in der Kita – Wieso? Weshalb? Warum?
- Kinder und Medien
- Mediennutzung in der Familie
- Mediennutzung in der Kita
Hinweis: Für die Diskussionen im Plenum werden die eigenen Smartphones benötigt.
Das Tagesseminar richtet sich an Fach- und Ergänzungskräfte und umfasst acht Unterrichtseinheiten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind Schulungsmaterial sowie Tagungsgetränke und Mittagsverpflegung.
Der Anti-Bias-Ansatz in der Kita – Umsetzung einer vorurteilsbewussten Pädagogik – Aufbauseminar
In jeder Kita erleben wir die bereichernde Vielfalt, durch die sich unsere Gesellschaft auszeichnet. Wir sind gemeinsam auf dem Weg, Barrieren zu beseitigen und Teilhabe zu ermöglichen. Allerdings stellen wir auch fest, dass dieser Weg nicht einfach ist und bereits mit den Jüngsten beginnen muss. Der in den USA entstandene Ansatz des Anti-Bias kann uns dabei helfen, denn er ist praxisorientiert, bietet Spiele, Erfahrungsübungen und regt Gesprächsthemen an.
Aufbauseminar: Der Anti-Bias-Ansatz in der Kita – Weitere praktische Übungen und Methoden
In diesem Aufbauseminar soll – neben weiteren praktischen Methoden für Kinder – die Elternarbeit, die eine der tragenden Säulen des Anti-Bias darstellt, in den Fokus rücken. Das Seminar bietet Raum, die bisherige Elternarbeit Ihrer Kita zu betrachten und gemeinsam im Sinne einer vorurteilsbewussten Pädagogik an Entwicklungsmöglichkeiten zu arbeiten.
Inhalte und Themen:
- Die 4 Säulen des Anti-Bias: Elternarbeit
- Umsetzung in der Kita
- Anti-Bias praktisch
- Methoden für die Umsetzung
- Abschließende Betrachtung des Themas: Evaluierung der Umsetzungsmöglichkeit, Grenzen und Stolperfallen?
Das Tagesseminar richtet sich an Fach- und Ergänzungskräfte und umfasst acht Unterrichtseinheiten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind Schulungsmaterial sowie Tagungsgetränke und Mittagsverpflegung.
Der Anti-Bias-Ansatz in der Kita – Umsetzung einer vorurteilsbewussten Pädagogik – Basisseminar
Basisseminar: Bewusstmachung der wesentlichen Aspekte der Anti-Bias-Pädagogik
Dieses praxisorientierte Seminar macht mit den grundlegenden Überzeugungen des Anti-Bias-Ansatzes vertraut und bietet die Möglichkeit, eine vorurteilsbewusste Haltung und entsprechende Interaktionsformen zu diskutieren und zu üben. Der theoretische Hintergrund wird kurz eingeführt, der Schwerpunkt liegt auf den praktischen Übungen, die zur Umsetzung mit den Kindern empfohlen werden.
Inhalte und Themen:
- Entstehung und wesentliche Merkmale des Anti-Bias-Ansatzes
- Vorurteilsbewusstheit in der Kita – Praktische Übung
- Input und Austausch: Alltagsrassismus in der Kita
- Haben Kinder Vorurteile?
- Praktische Übung zum Thema Vorurteile
Das Tagesseminar richtet sich an Fach- und Ergänzungskräfte und umfasst acht Unterrichtseinheiten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind Schulungsmaterial sowie Tagungsgetränke und Mittagsverpflegung.