Archiv: Schulungen
Kinder mit besonderen Verhaltensweisen im OGS-Setting
Die Anforderungen an pädagogische Fachkräfte im Berufsalltag werden immer höher. Viele Kinder mit unterschiedlich ausgeprägten Verhaltensweisen erfordern vielfältige Kompetenzen seitens der Fachkräfte. Im Setting der Offenen Ganztagsschule treffen viele unterschiedliche Familiensysteme, Kulturen, Erziehungsmethoden sowie Arbeitsweisen, die seit langen ihren Bestand haben, aufeinander. Um all den Anforderungen fachlich kompetent begegnen zu können und dabei selbst als Fachkraft nicht an die Belastungsgrenze zu geraten, sind Fortbildung und Beratung von großer Bedeutung. Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte in OGS sowie an Interessierte, die in ihrem beruflichen Umfeld mit Kindern mit besonderen Verhaltensweisen arbeiten.
Das Seminar deckt eine breite Palette an Themen ab, die für die Arbeit mit Kindern mit besonderen Verhaltensweisen in der OGS relevant sind.
Inhalte:
- Einführung in Verhaltensstörungen
- Überblick über psychische Störungen im Kindesalter
- Grundlagen zur Entwicklungspsychologie des Kindes
- Mögliche Ursachen und Risikofaktoren von Auffälligkeiten
- Aggressives Verhalten
- Kinder aus der Jugendhilfe
Ziel des Seminars:
Mit diesem Seminar erweitern Sie Ihr Fachwissen, erarbeiten neue Handlungsmöglichkeiten und lernen, das Verhalten der Kinder zu verstehen. Dies ermöglicht Ihnen zukünftig einen entspannteren und lösungsorientierten Umgang mit herausfordernden Situationen. Es bietet Raum, die eigene professionelle Haltung zu reflektieren. Sie treten in den Austausch mit Kolleg*innen, lernen von Expert*innen und erhalten somit neue Impulse für Ihre tägliche Arbeit.
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Fortbildung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
In der Seminargebühr enthalten sind umfangreiches Schulungsmaterial, Tagungsgetränke und ein Mittagessen mit Dessert.
Leitungskompetenz im Offenen Ganztag – Zertifikatslehrgang in vier Modulen
Leitungsaufgaben im Offenen Ganztag stellen für Mitarbeitende eine besondere Herausforderung dar und verlangen zusätzliches Wissen, um die Aufgabe mit Qualität erfüllen zu können. Oftmals fühlen sich Teamleitungen für ihre anspruchsvolle Aufgabe nicht ausreichend qualifiziert. Das gilt insbesondere auch für die Kolleg*innen, die als stellvertretende Leitungen oder Abwesenheitsvertretungen eine Leitungsfunktion übernehmen.
In dieser modularen Fortbildung mit zwei Blockveranstaltungen (jeweils drei Seminartage) sowie einem Reflexionstag mit Supervisionsanteil, Erfolgskontrolle und kollegialer Beratung erhalten angehende Teamleitungen eine zusätzliche kompetenzorientierte Qualifizierung. Gleichzeitig bietet der Lehrgang das Forum für die Vernetzung mit Kolleg*innen in der gleichen beruflichen Situation.
Der Lehrgang richtet sich an neue und angehende Teamleitungen in Offenen Ganztagsschulen und deren Vertretungen.
Inhalte:
Modul 1
Tag 1
Vorstellung und Kennenlernen
Grundlagen zur Leitungsposition
- Selbstverständnis
- Eigenwahrnehmung als Leitung
- Eigene Fähigkeiten
- Lösungsorientiertes Arbeiten
Tag 2
Team und Teamarbeit
- Gruppenprozesse
- Teamentwicklung
- Mitarbeitende: Ressourcennutzung, Problemfelder, Motivation
- Leitung im Spannungsfeld Träger, Gruppe, Aufgabe, Anspruch
Tag 3
Gesprächsführung
- Kommunikationsmodelle
- Gesprächszielentwicklung
- Reflexion Eigenkommunikation
- Personalgespräche (freie, strukturierte, Problemgespräche)
Modul 2
Tag 4
Zeitmanagement
- Planungsmethoden
- Strukturiertes Arbeiten
- Konflikthafte und schwierige Arbeitssituationen
Tag 5
- Umgang mit Konflikten (2. Teil)
- Umgang mit Partner*innen innerhalb und außerhalb von Schule
- Planung als Leitung (Selbstreflexion) und für die Einrichtung
Tag 6
- Techniken der Moderation
- Kollegiale Beratung als Methode
- Kooperation mit Schule, kollegialer Austausch, Modelle, Eigenständigkeit
Modul 3
Tag 7
- Eigene Stärken und Kommunikationssicherheit
- Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung in Bezug auf Kommunikation
- Schwierige(re) Situationen in der Kommunikation und Umgang mit Unsicherheit
- Stimme, Körperwahrnehmung und Gestik als Gestaltungselemente für gelingende Kommunikation
- Konkret-individuelle Schwerpunkte und Training
Modul 4
Tag 8
Auswertung mit zeitlichem Abstand; Bestandsaufnahme zu umgesetzten Maßnahmen und Vorhaben
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Fortbildung erhalten Sie ein Zertifikat.
Die Module 1 und 2 finden idealerweise in zwei Blockveranstaltungen (jeweils drei Seminartage) statt. Bei Modul 3 und 4 handelt es sich jeweils um Tagesveranstaltungen
Mehr Handlungssicherheit in der OGS: Entwicklung einer professionellen Haltung
Arbeiten Sie als Ergänzungskraft in der Offenen Ganztagsschule und wünschen sich mehr Handlungssicherheit? Umdem herausfordernden Alltag in einer OGS begegnen zu können, benötigen besonders Ergänzungskräfte mehr pädagogisches Handwerkszeug.
In dieser zweitägigen Fortbildung
- erwerben Sie pädagogische Grundkenntnisse
- erfahren Sie mehr über Grundschulkinder und ihre Besonderheiten
- werden Sie lernen, schwierigen Situationen im Alltag besser begegnen zu können
- entwickeln Sie Ideen, um Kinder in der OGS zu begleiten.
Inhalte:
- Entwicklung einer professionellen pädagogischen Haltung
- Erziehung, Erziehungsstile und dialogische Erziehung
- Das kompetente Schulkind und seine ganzheitliche Förderung nach dem Kompetenzmodell
- Transfermöglichkeiten in den OGS-Alltag
- Entwicklung von pädagogischer Handlungskompetenz – Schwierigen Situationen im OGS-Alltag kompetent begegnen
- Pädagogische Beziehungsgestaltung
- Werte, Normen, Diversität und Wertepluralismus
- Bewältigung pädagogisch herausfordernder Situationen
- Aggressionen und Konflikte in der OGS
- Grundlagen zum Thema Konflikt und Aggression
- Umgang mit Konflikten
- Deeskalationsstrategien bei aggressivem Verhalten
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Fortbildung erhalten Sie ein Zertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind umfangreiches Schulungsmaterial, Tagungsgetränke und ein Mittagessen mit Dessert.
Nicht Spielzeug, sondern Zeug zum Spielen
„WamiDi“ (Was mit Dingen) versteht sich als eine pädagogische Werkstatt, die den Rahmen gibt, um die eigene Haltung weiterzuentwickeln. In unseren Räumen haben Sie die Möglichkeit, sich auszuprobieren, zu beobachten und sich einzulassen. Frei von Bewertungen, können Sie Ihr eigenes Handeln besser verstehen, um voller Impulse in den Berufsalltag zurückzukehren.
Wir verstehen den RAUM als verlässlichen pädagogischen Mitarbeiter. Wenn es uns gelingt, den RAUM so einladend zu gestalten, dass Kinder Lust haben, auf Entdeckungsreise zu gehen, wird es uns eine Freude sein, die Kinder dabei zu begleiten.
- Einen Tag lang werden Sie in der „WamiDi“ Spielzeug selbst (wieder-)entdecken und sich erinnern und inspirieren lassen.
- Kindliche Entdeckerfreude und Forscherlust stecken auch in uns und gemeinsam werden wir eintauchen in das kindliche Welterleben.
- Resilienz, Partizipation und Selbstwirksamkeit werden erfahrbar gemacht und uns durch unser praktisches Erleben begegnen.
Das Tagesseminar richtet sich an Gruppenleitungen, Fachkräfte und Ergänzungskräfte.
OGS in Vielfalt: eine berufspädagogische Zusatzqualifikation für pädagogische Fachkräfte in der OGS
Das Ziel einer inklusiven Gesellschaft besteht darin, allen Mitgliedern in ihren vielfältigen Erscheinungen und Lebensweisen Teilhabe an allen Bereichen zu gewähren. Voraussetzung sind gut funktionierende Unterstützungssysteme, zu denen auch die Offenen Ganztagsschulen gehören. Nicht nur optimale räumlich-bauliche Bedingungen tragen dazu bei, sondern auch eine vorurteilsbewusste innere Haltung.
Diese zweitägige Fortbildung möchte Sie dazu anregen, sich über Haltung und Verhalten, über Sprache und einen herausfordernden OGS-Alltag auszutauschen und Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie bereits kleine Schritte zu einem inklusiveren Arbeiten führen können.
„OGS in Vielfalt“ erstreckt sich über zwei Module und umfasst 14 Unterrichtseinheiten.
Inhalte:
Modul 1:
- Input und Diskussion: Bildungsauftrag der Offenen Ganztagsschule – Der erweiterte Bildungs- und Inklusionsbegriff
- Theoretischer Hintergrund zu Inklusion, Störungsbildern und Hilfesystemen
- Veränderungsprozesse im Team initiieren
Modul 2:
- Inklusion konkret
- Lösungsansätze und Ziele für die eigene OGS
- Auswahl eines individuellen Themas für die Praxis
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Fortbildung erhalten Sie ein Zertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind umfangreiches Schulungsmaterial, Tagungsgetränke und ein Mittagessen mit Dessert.
Praxisanleitung in Kita – eine berufspädagogische Zusatzqualifikation für pädagogische Fachkräfte
Die Ausbildung zur*zum Erzieher*in stellt an die beiden Lernorte Fachschule und Praxis hohe Qualitätsanforderungen, um angehende Erzieher*innen auf das immer komplexer werdende Arbeitsfeld vorzubereiten. Dies erfordert eine qualifizierte Anleitung am Lernort Praxis, da hier wesentliche Erfahrungen gesammelt und pädagogische Handlungskompetenz erlernt, erprobt und erweitert werden. Die Praxisanleitung wird damit zur zentralen Aufgabe und erfordert zugleich die Qualifizierung angehender Praxisanleiter*innen.
Dabei unterstützt die Fortbildung zur*zum Praxisanleiter*in im Bildungszentrum Erziehung und Soziales. In vier Modulen und insgesamt 64 Unterrichtseinheiten erwerben Sie berufliche Handlungskompetenzen, um angehende Erzieher*innen am Lernort Praxis auszubilden und sie in ihrer Entwicklung individuell zu fördern und zu begleiten. In der Fortbildung werden Sie sich mit der Rolle der Anleitung auseinandersetzen und dabei einen persönlichen Anleitungsstil entwickeln. Sie lernen verschiedene Methoden der Anleitung kennen, um den vielfältigen Ausbildungsanforderungen zukünftig noch sicherer begegnen zu können.
Inhalte:
Modul 1 (2 Tage)
- Die handlungsorientierte Ausbildung an den beiden Lernorten Fachschule und Praxis
- Der Weg Erzieher*in zu werden – Ausbildungsformen und Besonderheiten der Anleitung
- Die kompetenzorientierte Ausbildung an den beiden Lernorten
- Praxisanleitung
Modul 2 (2 Tage)
- Kommunikation
- Gesprächsführung
Modul 3 (2 Tage)
- Konfliktmanagement
- Anleitung konkret
- Beurteilen und Bewerten
Modul 4 (2 Tage)
- Anleitung im Rahmen der praxisintegrierten Ausbildung (PiA)
- Besonderheiten der Anleitung im Anerkennungsjahr
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Fortbildung erhalten Sie ein Zertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind umfangreiches Schulungsmaterial, Tagungsgetränke und ein Mittagessen mit Dessert.
Praxisanleitung in Kita – Zweitägige Auffrischungsreihe
Sie haben bereits erfolgreich den Zertifikatslehrgang „Praxisanleitung in Kita“ absolviert.
Natürlich wirft der Praxisalltag immer wieder neue Fragen auf. Die beiden Auffrischungstage setzen an diesem Punkt an und möchten Ihnen einerseits neue Impulse für die Praxis geben und andererseits den kollegialen Austausch mit anderen Praxisanleitungen fördern.
In dieser Fortbildung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, das erlernte Wissen zu reflektieren, anzupassen, zu diskutieren und zu erweitern. Die beiden Kurstage finden mit zeitlichem Abstand statt.
Inhalte:
- Die Einrichtung als professioneller Ausbildungsort
- Kompetente Praxisanleitung im Prozess
- Praxisnaher Ansatz unter Einbindung persönlicher Erfahrungen im pädagogischen Alltag
In der Seminargebühr sind umfangreiches Schulungsmaterial, Tagungsgetränke und ein Mittagessen mit Dessert enthalten.
Zertifikatslehrgang „Praxisanleitung in OGS“: Zusatzqualifikation für pädagogische Fachkräfte in der OGS
Fachschule, Studium, PiA, Externenprüfung, Quereinstieg: Der Weg in den Beruf als Erzieher*in ist vielfältiger geworden. Gemeinsam ist den Ausbildungsformen jedoch, dass sie eine enge Verzahnung der Lernorte „Schule“ und „Praxis“ aufweisen. So erleben Sie als Praxisanleiter*in eine größere Bandbreite an Aufgaben, die Sie für eine gute Praxisanleitung mitbringen sollten.
In dieser viertägigen Fortbildung möchten wir Sie auf diese veränderte Ausgangssituation vorbereiten.
Wir werden Sie mit den aktuellen Aufgaben und Anforderungen, die Fachschulen für Sozialpädagogik an Praktikant*innen stellen, vertraut machen. Wir vermitteln Ihnen das nötige Rüstzeug in Form von Theoriewissen und Handlungskompetenz, um Sie für den pädagogischen Ausbildungsalltag auszustatten.
Die Fortbildung umfasst vier Module mit jeweils acht Unterrichtseinheiten.
Inhalte:
Modul 1
Die handlungsorientierte Ausbildung an den Lernorten Fachschule und Praxis
- Kompetenzorientierte Ausbildung an den beiden Lernorten Fachschule und Praxis
- Die Offene Ganztagsschule als Lernort Praxis
- Lernortkooperation (Fachschule/Praxisbetrieb/Fachschüler*in)
Modul 2
Rollenklärung, Beziehungsgestaltung und Konfliktmanagement
- Rollenklärung und Beziehungsgestaltung
- Rolle im Team
- Kooperation mit der Fachschule
- Konfliktursachen und -arten
- Konfliktgespräche vorbereiten, führen und nachbereiten
Modul 3
Qualifizierte Praxisanleitung und Rahmenbedingungen der Anleitung
- Qualifizierte Praxisanleitung
- Rahmenbedingungen und Methoden der Anleitung
Modul 4
Praxisanleitung konkret
- Gesprächsführung
- Hauptbereiche der Reflexion/Reflexion im Anleitungsprozess
- Praxisaufgaben der Fachschule begleiten, vorbereiten und beurteilen
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Fortbildung erhalten Sie ein Zertifikat.
In der Seminargebühr enthalten sind umfangreiches Schulungsmaterial sowie diverse Tagungsgetränke und ein Mittagessen mit Dessert.
Sexualisierte Gewalt an Kindern – erkennen und handeln
Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter*innen der AWO Unterbezirk Münsterland Recklinghausen.
Die Fortbildung befasst sich mit den Besonderheiten der sexualisierten Gewalt im Kontext von
Familien, den Täter*innen und ihren Handlungsstrategien, dem Erleben von betroffenen Kindern, den
Folgen von sexualisierter Gewalt und den Herausforderungen für die Fachkräfte bei Anhaltspunkten
für sexualisierte Gewalt. Das Seminar richtet sich an Leitungskräfte und pädagogische Fachkräfte.
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
In der Seminargebühr sind Tagungsgetränke und ein Mittagessen mit Dessert enthalten.
Verfahren zum Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der AWO
Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter*innen der AWO Unterbezirk Münsterland Recklinghausen.
Basierend auf dem internen Verfahren (Prozess 161), widmet sich die zweitägige Fortbildung dem komplexen Thema Gewalt, verübt durch Mitarbeiter*innen an Kund*innen und Klient*innen der AWO und erschließt die Themen Interne Gewalt im Arbeitsalltag (Tag 1) sowie Grenzen und Grenzverletzungen (Tag 2). Sie erlernen den Übertrag in die eigene berufliche Praxis und erlangen somit Sicherheit im alltäglichen und beruflichen Umgang mit Gewalt.
Inhaltliche Schwerpunkte:
- Erarbeitung der unterschiedlichen Formen von Gewalt und Grenzen
- Unterscheidung der Begriffe Grenzverletzung und Übergriff, strafrechtlich relevante Handlung im Rahmen des Themas
- Transfer der Themen in den beruflichen Kontext
- Reflexion der eigenen Gewalterfahrung
- Übertrag der eigenen Erfahrungen in die berufliche Praxis und Entwicklung einer professionellen Handlungskompetenz
- Einweisung in das interne Verfahren zum Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münsterland – Recklinghausen
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
In der Seminargebühr sind umfangreiches Schulungsmaterial, Tagungsgetränke und ein Mittagessen mit Dessert enthalten.